Edith Eyrich .....

13.02.2004

Verbot der Ausübung der Synergetik Therapie im Raum Goslar

Sehr geehrter Herr Dr. Hepp,
da ich keinen Mail-Anschluss habe und somit nicht im Informationsnetzwerk der Synergetik-Therapeut(inn)en vertreten bin, habe ich durch Gespräche erfahren, dass Sie Herrn Ibenthal, Herrn Joschko sowie Frau Urhahn die Ausübung der Synergetik-Therapie untersagt haben.

So, wie ich das verstanden habe, geben Sie dafür u. a. folgende Gründe an:
1. Gefahr für die Allgemeinheit.
2. Es handelt sich um Heilbehandlung
3. Keiner der Betroffenen ist Heilpraktiker o. ä.

Auch habe ich gehört, dass Gesprächsangebote vonseiten der Betroffenen von Ihnen nicht angenommen wurden. Das finde ich sehr schade, denn vielleicht hätten ein ausführliches Gespräch und ein Kennen lernen der Methode eine andere Entscheidung Ihrerseits herbeigeführt.

Da ich als praktizierende Synergetik-Therapeutin und Profilerin sowie als Klientin, die immer wieder selbst Sitzungen bei Kolleginnen nimmt, von der Methode völlig begeistert und überzeugt bin und auch ein hohes Interesse daran habe, dass sie von jedem Menschen angewendet werden darf, der die Ausbildung zum Therapeuten bzw. zur Therapeutin absolviert hat. Deshalb schreibe ich Ihnen heute und nehme wie folgt Stellung zu den vor genannten Punkten:

Zu 1) Mit der Untersagung der Ausübung wollen Sie erreichen, dass eine Gefahr von der Allgemeinheit abgewendet wird. Die Funktionsweise der Methode basiert auf Informationsgewinnung und –verarbeitung mit der Möglichkeit der Veränderung „zum Positiven“ hin! Der Klient ist jederzeit in der Lage, selbst zu entscheiden, welche Richtung er in seiner „Innenwelt“ einschlagen will/welche Informationen er sich intensiver anschauen will und evtl. bearbeiten möchte und auch in welchem Tempo. Ich habe bereits selbst viele Sitzungen erhalten und noch viel mehr gegeben. Meine Erfahrung ist, dass (sehr selten!) entweder keine Veränderung passiert oder aber Veränderungen immer nur zu Gunsten des Klienten erfolgen, d. h. die Lebensqualität erhöht sich immer!
Mit dem „Berufsverbot“ nehmen Sie der Allgemeinheit (zumindest im Raum Goslar) also die Möglichkeit, in eigener Verantwortung die Lebensqualität in jeder Hinsicht verbessern zu können. Ist das wirklich in Ihrem Sinne?

Zu 2) Bei der Synergetik Therapie handelt es sich eindeutig nicht um (Heil-) Behandlung! Ich selbst kenne sowohl ärztliche als auch heilpraktische (homöopathische) und psychotherapeutische Behandlung. Die Synergetik Therapie stellt bzgl. Ansatz, Vorgehensweise, Zielsetzung und Beziehung Begleiter/Klient eine mit o. g. Richtungen absolut nicht vergleichbare und völlig eigenständige Methode dar. Weder ich noch einer meiner Klienten hat eine Synergetik Therapie-Sitzung jemals als „Behandlung“ erlebt bzw. verstanden. Schade, dass Goslar nicht gerade um die Ecke ist. Gerne würde ich Ihnen in einer kostenfreien Sitzung den Unterschied zwischen „Begleitung“ und „Behandlung“ näher bringen!

Zu 3) Die Synergetik Therapie ist so angelegt, dass keine Behandlung in irgendeiner Form erfolgt (siehe Ausf. Unter 2.) Somit ist es auch nicht erforderlich, als Synergetik-Therapeut/in zusätzlich Heilpraktiker/in zu sein.

Jetzt hoffe ich nur noch, dass bald eine Entscheidung zu Gunsten der freien Ausübung der Synergetik-Therapie zum Wohle der Allgemeinheit getroffen wird und verbleibe

mit freundlichen Grüßen
Edith Eyrich