Bezirksregierung Braunschweig
z. Hd. V. Herrn Pascal Rath
Bohlweg 38
38100 Braunschweig

Friedrich B. ...
den 5. Febr. 2004
 
 
AZ 108.41022
Offener Brief
 
Sehr geehrter Herr Rath,
 
nachdem in Goslar mit dem Verbot der Berufsausübung von drei Synergetik Therapeuten wohl einiges schief gelaufen ist, was im Eifer des Gefechtes ja mal vorkommen kann, haben Sie nun die Gelegenheit, mit einer weisen Entscheidung die Angelegenheit zu aller Zufriedenheit zu lösen. Sie brauchen dabei nur den Vorgaben der Niedersächsischen Landesregierung zu folgen, die auf ihrer Internetseite „Soziales“ folgende Leitsätze ausgibt:

„Jeder Mensch ist einzigartig und hat Talente und Begabungen, die wir in der Gemeinschaft brauchen. Politik soll den Rahmen schaffen, in dem sich Alt und Jung, Alleinerziehende und Familien, Gesunde, Kranke und Behinderte entfalten können.“

Und auf der Seite „Arbeit“ stehen die Sätze:
„Menschen brauchen Arbeit, …. , bestmögliche Startchancen,…
Das Land hilft, damit Menschen auf dem Arbeitsmarkt ihren Platz finden …
Nur wer bereit ist, immer Neues zu lernen, wahrt seine beruflichen Chancen. Lebenslanges Lernen ist die Devise.“
 
Ich denke dass es Ihnen nicht besonders schwer fallen dürfte, nach den offiziellen Vorgaben der Landesregierung zu entscheiden.
 
Wie würde andernfalls die Regierung dastehen, wenn die Europäische Commission die Synergetik Therapie in ihre Förderprogramme aufnimmt? Und wie würde sie erst recht dastehen, wenn Herr Bernd Joschko für seine Bahn brechende Innovation der Synergetik Therapie einen Nobelpreis erhält? Bitte tun Sie sich selbst, Ihrer Regierung und dem Deutschen Volke diese Blamage nicht an!
 
Nicht die kämpferische Verteidigung eines begangenen Fehlers, sondern sein Eingestehen und die schnellstmögliche Wiedergutmachung zeugen von wahrer menschlicher Größe. Wenn es Ihnen wirklich um das Wohlergehen des Volkes geht, werden Sie wissen, was Sie zu tun haben und damit eine tiefe innere Befriedigung erfahren.
 
Im Namen aller Menschen, denen die Synergetik Therapie bereits aus tiefer seelischer Not und langjähriger körperlicher Beschwerden herausgeholfen hat und in Zukunft noch heraushelfen wird, bedanke ich mich bei Ihnen im voraus auf das allerherzlichste und verbleibe
 
Mit vorzüglicher Hochachtung