Stefan H. ...

den 7.3.2004

An alle mitwirkenden Entscheidungsinstanzen bezüglich des Berufsausübungsverbotes der Synergetik-Therapie
Widerspruch gegen das ausgesprochene Ausübungsverbot der Synergetik-Therapie

Sehr geehrte Damen und Herren der zuständigen Entscheidungsinstanz!

Bisher habe ich in meinem 38-jährigen Leben glücklicherweise noch nie Ärzte oder Psychologen in Anspruch nehmen müssen. Das ist auch gut so, denn ich halte nicht viel von Psychotherapien, noch von Arzneimitteln, noch von Esoterik, noch von Coaching, noch von irgendwelchen Gurus und Sekten. Es war schon immer mein Ding, meinen Weg selbstständig zu finden.

Umso erstaunter war ich, was meine Lebensgefährtin zunächst als Klientin und inzwischen als Auszubildende, alles für Neuigkeiten mit nach Hause bringt. Für "Außenstehende" hört sich wirklich alles sehr suspekt an, aber je mehr sie erzählte, desto mehr war ich davon überzeugt, das Synergetik vermutlich eine "Therapieform" sein könnte, der ich einen ganzheitlichen und physikalisch begründeten Ansatz zubillige. Auf dem Infotag im Synergetik-Zentrum durfte ich meine letzten Zweifel ablegen.

Ich freue mich, dass durch ihre Erfahrungen, die sie in den Synergetik-Sitzungen gemacht hat, ihre Symptome vollständig verschwunden sind.
Ihre Arbeit mit Übungsklienten hat verblüffende Erfolge.
Auf meine Idee hin, wurde aus ihrem kleinen Praxiswunsch ein gemeinsames, größeres und umfassendes Projekt, ich unterstütze sie wo ich kann.
Wir sind sogar bereit, kalkulierbare, finanzielle Risiken einzugehen, wollen Menschen (und vor allem Kindern) etwas Gutes tun, werden Gewerbesteuer zahlen und und und.

Daher behaupte ich:
Nicht die Synergetik-Therapie stellt eine akute Gefahr der öffentlichen Sicherheit und Gesundheit dar, sondern das Berufsausübungsverbot für Synergetik-Therapeuten stellt eine akute Gefährdung für unsere persönliche und finanzielle Existenz dar!

Das Grundgesetz Art. 2, I + II, Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit und körperliche Unversehrtheit wird, begründet durch die oben aufgeführten Erklärungen, in mehrfacher Hinsicht verletzt.
Ich bin fest davon überzeugt, dass die Berufsfreiheit und das Grundrecht auf Freiheit der Persönlichkeitsentfaltung höher stehen, als Urteile von "nicht ausreichend informierten" Juristen. Dem Informationsdefizit könnte man abhelfen, denn ich bin mir sicher, dass einige Therapeuten für Probesitzungen und regen Gedankenaustausch zur Verfügung stehen würden.
In letzter Konsequenz wird es zu einer Verfassungsbeschwerde beim BGH kommen, (die nach dem Art. 93 GG, I, 4a iVm § 13, I, 8a BVerfG und § 90 BVerfG erhoben würde), da die öffentliche Gewalt ganz eindeutig verschiedene Grundrechte durch das Ausübungsverbot der Synergetiktherapie verletzt.

Ich bin mir aber sicher, dass Sie nach erneuter und ausreichender Recherche zu einem Urteil zu Gunsten der Synergetik-Therapie kommen werden.

Mit freundlichen Grüßen,
Stefan H. ..