Konstanze H. ...

AN
GESUNDHEITSAMT LANDKREIS GOSLAR
Zu Händen DR.HEPP
HEINRICH-PIEPER-STR. 9
38640 GOSLAR

Anliegen Synergetik-Therapie

Achim, 2004-01-25

Sehr geehrter Herr Dr. Hepp,
entschuldigen Sie bitte gleich von vornherein, dass dieses Schreiben so umfangreich ist. Vieles ist vielleicht nicht wichtig, aber alles gehört zu meinem Weg, der mich nun hier zu diesem Brief veranlasst.
Ich war bis vor einigen Jahren als gutverdienende Führungskraft in der Hotelbranche sehr erfolgreich. Als ich aus Eigeninitiative ein Hotelmanagement-Studium in meiner als Führungskraft sehr knappen Freizeit anfing, begann auch mein Dilemma, nämlich verstrickte ich mich in ein Mobbing-Thema. Wissen Sie, die Formulierung ist etwas unglücklich, aber mir fällt keine bessere ein. Ich fühlte mich als Opfer, hatte aber so ein Programm laufen, niemand sollte mir meinen Kummer und Schmerz anmerken, sozusagen, jetzt gerade zeig ich, was in mir steckt. An gesundheitliche Folgen von „Problemen in mich reinfressen“ dachte ich nicht. Ich kapierte (als Betroffene schon gar nicht), dass mein Chef, der mich immer gefördert und unterstützt hatte, plötzlich eine Gefahr/ Konkurrenz in mir sah. Eine meiner Assistentinnen sagte es mir auf den Kopf zu und ich fiel aus allen Wolken. Aber sie hatte Recht. Mehr als 1 _ Jahre hielt ich es in diesem Mobbing-Thema aus. Wenn ich gefragt wurde, warum ich mir das antue, ich könne doch eine andere Stelle suchen (das ist in diesem Beruf auch heute noch jederzeit möglich) habe ich geantwortet, ich wolle wissen, was dahintersteckt, sonst komme ich in den nächsten Laden und mir passiert es wieder. Das war mehr intuitiv. Nun, ich hatte keine Ahnung, wusste um keine seelischen Zusammenhänge. Ich war nie in meinem Leben ernsthaft krank. Ich wusste nur, diese Kraft und Energie, die ich aufbringen musste, um „mein Gesicht“ zu wahren, alles „weg“ zustecken, nicht als das arme gebeutelte Opfer dazustehen (wobei ich mich doch als Opfer fühlte, es aber um keinen Preis der Welt offen zugegeben hätte), es ging so an meine Grenzen, dass ich eine Ärztin aufsuchte und um Hilfe bat.

Nein, ich wollte nicht krankgeschrieben werden, sondern ich wusste, ich brauchte Hilfe, dieses Problem „hinter“ dem Problem zu lösen, um nie wieder einem „Mobbing“ ausgesetzt zu werden.
Die Ärztin überwies mich zu einem Psychiater (ein wirklich tolles Gefühl, zu einem Irrenarzt gehen zu müssen und dann noch auf eigenen Wunsch…, nach dem typischen Bild in unserer Gesellschaft…) Aber die Sache war ernster als ich annahm, denn der konnte mit mir nicht viel anfangen, ich war gesund, ich stand meinen Mann, Probleme in meinem Leben gab es augenscheinlich nicht. Ich war sogar eine sehr gute Chefin, verständnisvoll und brachte dennoch meine mehr als 100 Mitarbeiter zu Leistungen, die sie sogar gern vollbrachten…. Nach 3 Sitzungen schickte er mich wieder heim…, gab mir aber immerhin den Hinweis, ich könne wieder kommen. Ich bin ihm heute noch dankbar, dass er in seiner Praxis so überlastet war und keine Zeit für solche „Fälle“ wie mich hatte.
Warum ich das so ausführlich schreibe? Ich bin davon überzeugt, sehr viele Menschen leben so oder ähnlich ihr Leben.

Ich bin stark. Ich kriegte das in den „Griff“.
Mittlerweile war ich ein Jahr in Afrika und dann in Hamburg, immer in Führungsposten in Großhotels. Ich war nicht krank geworden, habe „mein“ Mobbing überwunden gehabt, glaubte ich. Ich kämpfte jetzt aber für meine Mitarbeiter, die in Mobbing-Themen verhaftet waren, untereinander oder wie in Afrika, Weiße (ausschließlich in Managementebenen, also mit „Macht“ gegen die „minderwertigen“ Schwarzen.

Das Thema begleitete mich also auf anderer Ebene.
Es hat seit meinem eigenen Thema noch Jahre gedauert, eh ich meinen Weg in die Synergetik-Therapie fand.
Aber irgendwann kam ich dann zu der Erkenntnis, mein(e) „Beruf(ung)“ ist nicht mehr mein „Beruf“.

Mit „alternativen“ Techniken, die evt. auch innere, ich drück das mal so aus, „Seelenheilerfolge“ bringen (können), kam dann eine Vision, die sich im folgenden zukunftrichtenden Satz ausdrückt:
„Ich arbeite als Phantasiereisenbegleiterin mit Menschen, um zu helfen deren innere Kanäle zu öffnen, und sie in den Weg zu ihrer persönlichen Freiheit zu begleiten.“

Diesen Zettel, auf dem dieser Satz geschrieben steht, habe ich bereits geschrieben, als ich nur wusste, dass meine Arbeit nur noch ein Job ist, und nicht mehr mein „Ding“. Ich hatte keine Ahnung, was genau ich unternehmen oder lernen wollte. Ich hatte noch nie etwas von der Synergetik-Therapie gehört. Aber ich war alt genug, um zu wissen, ich wollte nicht bis zur Rente diese Arbeit tun. Bereits 4 Wochen nach dem Aufschreiben „begegnete“ mir die Synergetik-Therapie in Form eines Artikels. Bereits beim Lesen wusste ich, DAS IST ES!!!

Nun, Herr Dr. Hepp, ich bin vielleicht eine der wenigen, die nicht aus einer Not zur Synergetik-Therpie gekommen ist. Ich habe keine Ahnung vom Kranksein. Ich habe die Therapie gemacht, weil sie Bedingung ist, um die Arbeit auszuüben.

 

....
Ich habe einen konkreten Vorschlag: Die erste „Sitzung“ ist ja für einen Klienten eine soganannte „Schnuppersitzung“. Er soll die Therapie kennen lernen und sich hinterher entscheiden, ob sie für ihn stimmig ist. Er wird also mit seinen eigenen inneren Bildern konfrontiert, aber nicht in den „Prozess“ geführt. (Wer in einen Prozess kommt, hat nämlich keine Entscheidungsfreiheit mehr). Als verantwortungsbewusster Therapeut führe ich natürlich jeden DURCH seinen Prozeß, deshalb ist es uns wichtig, in der Erstsitzung NICHT in den Prozess zu gehen. Niemand soll mit „aufgerissener“ Seele ins alltägliche Leben gehen. …und ich glaube, das ist Ihre Angst in Bezug auf öffentliche Gefahr, stimmt das? Und diese Angst ist mir sehr verständlich, denn auch Sie wollen den Menschen ja wohl helfen, sie schützen. Nein, wir haben unsere Ausbildung nicht umsonst gemacht.
Also, der Klient kann seine Innenwelt sozusagen mal als Zuschauer betrachten und in einigen weniger dunklen Ecken auch schon Veränderungen vornehmen. Er soll ja auch fühlen und feststellen, dass es funktioniert. Wie soll er sich sonst zu einer Therapie entscheiden. Nun, entscheidet sich der Klient hinterher zu einer Therapie, dann weiß er, und ich drücke es nochmals sehr drastisch aus: Die Therapie wird „Waschmaschine Schleudergang“. Zuckerschlecken ist es nicht, sich mit seinen dunklen ungeliebten Verließen auseinander zu setzen. Die innere und auch die äußere Not der meisten Menschen ist jedoch sehr groß. Auf körperlicher, aber wohl noch mehr auf seelischer Ebene. Oft sind es nur kleine Elemente aus unserer Vergangenheit, die abgespeichert, unerledigt, aber dennoch wirkend uns in Starrheit, Blockaden und Handlungsunfähigkeit verharren lassen. Wir Synergetik-Therapeuten fuhrwerken jedoch nicht in der Psyche herum, wir verkorksen auch niemanden. Wir machen sichtbar, was ist. Der Klient handelt, und manchmal auch nicht. Aber immer „weiß“ er, dass es seine Bilder sind, nicht die meinem, oder die seiner Familie. Es sind seine Bilder in ihm, und er hat immer die Wahl, es liegt an ihm, diese so zu lassen oder solange in die Veränderungsebene zu gehen, bis diese alten, festsitzenden, wirkenden Bilder in „andere“ kippen. …von selbst!! Das ist es, worum es hier geht. Denn diese neuen Bilder wirken auch, anders, und immer positiver als vorher. Oft nicht so, wie es für die Umgebung des Klienten am angenehmsten ist, die wollen vielleicht den „alten“ Klienten wiederhaben. Auch evt. noch nicht so, wie wünschenswert. Da hilft es dann, weiterzumachen. Jeder hat die Entscheidung, das ist OK, damit kann ich erst mal leben…. Ich komme wieder, wenn ich das Bedürfnis dazu habe, weiter zu gehen, oder auch dort aufzuhören…

Lieber Herr Dr. Hepp, noch mal zurück zu meinem Ansatz. Mein Vorschlag, ich biete Ihnen oder einem Ihrer Mitarbeiter, der vielleicht neugierig genug ist, sich auf sich selbst einzulassen, zu dem Sie aber Vertrauen haben, an, solch eine Erstsitzung, natürlich ohne Berechnung der Kosten, zu geben. …und ich kann überall arbeiten, ich brauche keine „Praxisräume“ dazu.
Ich bitte Sie, mir auch zu antworten, wenn Sie dieses Angebot ablehnen, damit ich meine Zeit entsprechend planen kann. Übrigens, wenn Sie eine Mental-Trainings-Sitzung möchten, ist das auch möglich. Dort geht es dann nicht um das Aufräumen der inneren Bilder, sondern um die Bilder, die Ihren persönlichen Zielen im Wege stehen (Verhinderungsgeschichten). Nicht alles muß aufgelöst werden. Aber Sie wissen dann um die Bereiche, die vielleicht an anderer Stelle den Störfaktor neu übernehmen könnten. Sie wissen, erkanntes Leid, ist halbes Leid.
Herr Dr. Hepp, ich möchte mich schon im Voraus für Ihr Verständnis bedanken, dass Sie doch etwas zubombadiert werden mit unseren verschiedenen Schreiben.
Wir alle, Sie, ich, die Therapeuten von nicht akzeptierten Therapieformen, wie auch simple Networker, wir alle haben immer und jederzeit die Chance, aktiv unser Leben und unser aller Interessen zu verändern oder zu schützen. Mein Ziel ist, ein Therapie-Zentrum aus eigenen Mitteln zu schaffen, in dem sich dann verschiedene alternative Therapiemethoden (nicht nur die Synergetik-Therapie) und Methoden ergänzen, die den Menschen in eine gesündere und zufriedenere Lebensweise unterstützen. Mein persönliches Ziel ist, Menschen in Ihre ganz persönlichen Stärken zu führen. Es wird noch einige (Network-)Zeit dauern, bis ich das (finanziell) umsetzen kann. Aber ich werde es tun, allen Unkenrufen zum Trotz.
Wenn wir heute nichts tun, leben wir morgen wie gestern. Ist das unser, ist das Ihr Ziel?
Herzliche Grüße

Konstanze Höppner
Buesstrasse 17, 28832 Achim, Tel. 0700 – 26 041 955, eMail: nord-net@web.de