Gesundheitsamt
Landkreis Goslar
Herrn Dr. Hepp
Heinrich-Pieper-Str. 9
38640 Goslar

Darmstadt, den 04.02.04
Betr.: Protest gegen das Berufsverbot der Synergetik-Therapie

Sehr geehrter Herr Dr. Hepp,
auch ich verfolge die Auseinandersetzung zwischen Ihnen und den
Stellvertretern der Synergetik-Therapie in Goslar und möchte Ihnen dazu folgendes
mitteilen:

Ich kann es einfach nicht verstehen, dass Sie die Synergetik-Therapie
verbieten wollen. Ich kann es deshalb nicht verstehen, da die Synergetik-Therapie
die einzige Methode war, die mir aus meiner Krankheit half. Über zehn Jahre
rannte ich von Arzt zu Arzt, nahm diese und jene Tabletten, die mir verordnet
wurden und die mich – rückblickend – immer weiter in meine Depressionen,
Schmerzen und Angst- und Panikattacken gedrängt haben, denn diese wurden immer
heftiger. Hinzu kam, dass aus der „Tablettenhilfe“ noch eine Tablettensucht
wurde.

Mit der Synergetik-Therapie habe ich es geschafft Verantwortung für mein
Leben zu übernehmen und dadurch Heilung zu erfahren. Durch diese Methode habe
ich überhaupt erst erfahren was es heißt zu LEBEN. Mein Leben fängt jetzt erst
richtig an.

Ich habe durch die Synergetik-Therapie wieder Vertrauen ins Leben und die
Menschen bekommen. Aus diesem Grund appelliere ich an den Teil in Ihnen, Herr
Dr. Hepp, der das versteht (und ich weiß, den gibt es in Ihnen) und wünsche
mir von ganzem Herzen, das diese Therapiemethode „Fuß fassen wird“, um all die
Menschen zu erreichen, die diese Hilfe suchen.

Wollen Sie die Methode jetzt immer noch verbieten ? Dann frage ich mich: Wer
ist denn jetzt die akute Gefahr für die Öffentlichkeit – Sie oder die
Synergetik-Therapie?

Auch ich werde all meine mir möglichen Hebel in Bewegung setzen, dass die
Menschen, die diese Hilfe suchen, diese auch erhalten – u.a. durch meine
Begleitung als Synergetik-Therapeutin.

Mit freundlichen Grüßen
Manuela S. ...